Lage in Peru
In Peru leben 15,4% der Bevölkerung in Armut und 3% in extremer Armut. Das südamerikanische Land ist mit Herausforderungen wie politischer Korruption, Kinderarbeit, Armut und einem defizitären Gesundheits- und Bildungssystem konfrontiert. Diese gesellschaftlichen Probleme spüren vor allem große Bevölkerungsanteile in den ruralen Gebieten.
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Viele Peruaner:innen ziehen mit der Hoffnung auf bessere Lebensstandards aus den ländlichen Regionen in die Hauptstadt Lima. Doch auch in Lima sind die Lebensumstände der Menschen oftmals prekär. Die stetig wachsende Bevölkerung in den urbanen Gebieten drängt einen Teil der Einwohner an den Stadtrand. Die dort oft informell entstandenen Gemeinden weisen häufig eine mangelhafte Infrastruktur, kaum Trinkwasserversorgung und unzureichende Abwasser- und Elektrizitätsausstattung auf.
TECHO in Peru
TECHO Peru hat es sich zum Ziel gesetzt die Ungleichheit im Land zu bekämpfen. Hierzu möchte die NGO den Menschen durch Projekte zur Gemeinschaftsentwicklung neue Perspektiven aufzeigen. Seit 13 Jahren arbeiten die Bewohner:innen aus den informellen Siedlungen mit den Freiwilligen zusammen für diese Vision. Bis heute konnten über 5.000 Notunterkünfte und 100 Projekte in 240 Gemeinden in der Hauptstadt Lima und den nördlichen Regionen Perus realisiert werden. Über 38.000 Freiwilligen haben zu diesen großartigen Erfolgen beigetragen.
Ayllunchik
Mit der Weihnachtskampagne „Ayllunchik – Zusammen sind wir Gemeinschaft“ im Jahr 2019/2020 hat TECHO Deutschland Spenden gesammelt, um den Bau von Notunterkünften in den informellen Siedlungen Perus zu finanzieren.
