Luz para la Esperanza - Gemeinsam für eine leuchtende Zukunft
In Barrio Esperanza (Merlo, Buenos Aires) leben über 400 Familien ohne Straßenbeleuchtung. Mit 31 Solarlaternen schaffen wir sichere Wege zu Schule und Arbeit, stärken Gemeinschaft und Nachhaltigkeit und verbessern langfristig die Lebensqualität.
In der Siedlung Esperanza (Gemeinde Merlo bei Buenos Aires) leben mehr als 400 Familien unter prekären Bedingungen. Ein Problem, das die Bewohner*innen besonders beschäftigt, ist die fehlende öffentliche Beleuchtung: Nach Sonnenuntergang bleibt es in der Siedlung dunkel. Der Weg zur Arbeit oder zur Schule wird dadurch gefährlich, besonders für Frauen, Kinder und ältere Menschen. Die Dunkelheit schränkt auch das Gemeinschaftsleben ein und verstärkt Vorurteile gegen das Viertel.
Gemeinsam mit TECHO Argentinien setzen wir deshalb das Projekt „Luz para la Esperanza“ um. Ziel ist es, 31 solarbetriebene Straßenlaternen zu bauen. Jede Laterne besteht aus einem Mast, einer LED-Leuchte, einem Solarpanel und einem Sensor. So schaltet sich die Laterne bei Dämmerung automatisch ein. Sie sind unabhängig vom oft instabilen Stromnetz, klimafreundlich und einfach zu warten.
Das Projekt „Luz para la Esperanza“ macht den Weg zur Arbeit oder Schule sicherer und weniger beschwerlich. Außerdem stärkt das Projekt nachhaltig die Gemeinschaft im Viertel. Besonders profitieren vulnerable Gruppen wie Frauen und Kinder.
Millionen Menschen leben in Argentinien in diesen sogenannten „barrios populares“ wie Esperanza, die aus Wohnraummangel am Rand der Großstädte entstanden sind. Laut dem landesweiten Register ReNaBaP (2023) sind es in der Provinz Buenos Aires sogar über 2,5 Millionen Menschen. Vielen von ihnen fehlt der Zugang zu elementarer Infrastruktur, z. B. sichere Straßen.
Angemessener Wohnraum ist ein Menschenrecht. Es ist in Artikel 25 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte verankert – und umfasst nicht nur ein Dach über dem Kopf, sondern auch den Zugang zu grundlegender Infrastruktur, die Sicherheit und Würde gewährleistet. Für viele Familien in Argentinien bleibt dieses Recht unerfüllt.
Seit seiner Gründung 2003 arbeitet TECHO Argentinien daran, diese Realität zu verändern. Gemeinsam mit Freiwilligen und den Bewohner*innen werden Projekte umgesetzt, die Armut bekämpfen und Perspektiven schaffen. Das Regionalbüro im Westen von Buenos Aires hat über 60 feste Freiwillige, die in 12 informellen Siedlungen arbeiten, dort Notunterkünfte errichten und zahlreiche Infrastrukturprojekte wie dieses realisieren.
Eine Laterne kostet inklusive Material, Transport und Installation ca. 160 Euro. Unser Ziel ist es, mit Ihrer Unterstützung 31 Laternen zu finanzieren. Sollte unser Spendenziel von 4.800 Euro übertroffen werden, fließen die zusätzlichen Mittel in die Umsetzung desselben Projekts in weiteren informellen Siedlungen in der Gemeinde Merlo.
Mit Ihrer Spende tragen Sie direkt dazu bei, dass Barrio Esperanza sicherer und lebenswerter wird.
Jetzt spenden:
Du kannst unsere Kampagne entweder über die Spendenseite Betterplace oder über eine direkte Spende an folgendes Konto unterstützen (Spendenbescheinigung ab 50€ möglich):
Gemeinsam TECHO e.V.
BIC: GENO DE F1 ETK
IBAN: DE68 8309 4495 0003 2897 96
Verwendungszweck: AR24
Die Spendenkampagne startet am 1. Novmeber 2025 und läuft bis März 2026, sodass die Umsetzung der Projekte in den darauf folgenden Monaten erfolgen kann.
