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10 Jahre Techo Paraguay – von Asunción bis Frankfurt

Paraguay ist eines der ärmsten Länder Südamerikas. So betrug das BIP pro Kopf im Jahr 2017 nur knapp 4.260 Dollar (Rang 109). In Deutschland fasst es im selben Jahr hingegen 44.550 Dollar (Rang 19). Etwa 40% der Einwohner Paraguays leben unter der Armutsgrenze, einige von ihnen in informellen Siedlungen. Um dieser Armut entgegenzutreten, hat die lateinamerikanische NGO TECHO dort im Jahr 2008 die Arbeit aufgenommen.

TECHO setzt sich mit dem Konzept “Latin@s für Latin@s” für die Bewohner*innen der Armensiedlungen ein. So werden unter anderem Notbehausungen in Zusammenarbeit mit den Menschen in diesen Siedlungen gebaut und zudem Arbeits- und Bildungsprogramme durchgeführt. TECHO garantiert auf diese Weise eine selbstbestimmte Gemeindeentwicklung.

10 Jahre TECHO Paraguay x 10 Freiwillige x 10 Geschichten x 10 Notbehausungen = 10.000 €

Das Team in Paraguay leistet hierbei seit nunmehr 10 Jahren hervorragende Arbeit. Deshalb wollen wir von TECHO Deutschland unsere paraguayischen Kolleg*innen langfristig in ihrem Vorhaben unterstützen. Die innerhalb unserer Kampagne gesammelten Spenden werden deshalb TECHO Paraguay zur Verfügung gestellt, um im nächsten Jahr den Bau von Notbehausungen mitfinanzieren zu können. Dabei haben wir uns das Ziel von 10 Notbehausungen gesetzt, welche zurzeit einen Gegenwert von 10.000€ besitzen. Im Laufe unserer Kampagne werden deshalb zehn unserer Freiwilligen ihre Geschichte erzählen.

Bereits seit 2017 konnten wir dank der Unterstützung unserer Spender*innen auf betterplace.org mit 592,31€  zahlreiche Projekte in Paraguay unterstützen. Hiermit möchten wir uns nochmals herzlich bedanken! Darauf möchten wir nun unser neues Spendenziel von 10.000€ aufbauen. Deswegen hoffen wir auch in diesem Jahr auf Eure großzügige Unterstützung.

SPENDE FÜR MEHR DÄCHER!

Über 10% der paraguayischen Bevölkerung lebt in informellen Siedlungen.

Ein festes Dach über dem Kopf ist für sie der wichtigste Schritt zu einem würdigen Leben. TECHO versucht die Wohnsituation in Paraguay stets zu verbessern: Zunächst werden Befragungen in informellen Siedlungen durchgeführt. Durch den Bau von Notbehausungen werden mindestens vier Mal im Jahr die Lebensbedingungen der Menschen in über 100 Gemeinden essentiell verbessert. Die wenig gehörten Stimmen aus diesen Gemeinschaften finden so Anklang in der Gesellschaft.

In Paraguay schreitet die Urbanisierung stetig voran. In Luque steht bei einer construcción die Nachbarschaftshilfe besonders im Vordergrund. Die Bewohner*innen unterstützen sich gegenseitig bei den Bauprojekten und die Freiwilligen von TECHO werden Teil dieser starken Gemeinschaft. Die Verbesserung der Lebensumstände trägt zur freien Entfaltung der Menschen vor Ort bei. Die Zusammenarbeit zwischen den Bewohner*innen und den Freiwilligen von TECHO fördert die Unabhängigkeit und Selbstständigkeit vieler Familien in Paraguay.

#GemeinsamMitParaguay

Sei Teil der Zusammenarbeit!

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Kim, war 2016/17 in Paraguay

Meine schönste Erfahrung mit TECHO war die letzte Konstruktion: Tagsüber arbeiteten wir mit den vielen paraguayischen Ehrenamtlichen an den Häusern, und abends gingen wir zum Übernachten in eine leere Schule. Dort saßen wir zusammen, sangen Lagerfeuerlieder, tranken Tereré oder haben Spiele gespielt. Diese fünf Tage haben mir das Gefühl gegeben, wirklich in Paraguay angekommen zu sein.

Caro, war 2016/17 in Paraguay

Im TECHO-Büro in Asunción habe ich mich vor allem im internationalen Fundraising engagiert. So hatte ich das Glück, TECHO sowohl von der organisatorischen als auch von der praktischen Seite kennenzulernen. Trotz der anfänglichen Sprachbarriere fiel mir der Einstieg sehr leicht, da meine Kolleg*innen mich von Anfang an in alle Aktivitäten eingebunden haben. Genau dieser Spirit war es auch, der das Jahr bei TECHO für mich so besonders gemacht hat: egal ob im Büro, in den Gemeinden oder bei Freiwilligentreffen – immer wieder habe ich die Offenheit und den gegenseitigen Respekt der TECHER@s erfahren.

Laura, war 2015/16 in Paraguay

Für mich war es faszinierend, die komplette Vorgehensweise von TECHO kennenzulernen: Vom ersten Interview mit den Familien über die Gespräche mit ihnen an den Sonntagen bis hin zur gemeinsamen Konstruktion ihrer Häuser.

Lydia, war 2010/11 in Paraguay

Ich erinnere mich noch gut daran, wie eine Mutter, Fatima, mir anbot, mit bei ihr und ihrer Familie zu wohnen, als das 16 qm Holzhäuschen fertig gebaut war und ich am liebsten zugesagt hätte.

Timo, war 2010/11 in Paraguay

Früher stand auf ihrem Grundstück ein Wellblechhaus. Daneben haben wir gemeinsam das Übergangshaus von TECHO gebaut. Und vor gut zwei Jahren haben sie ein Haus aus Stein errichtet.

Katha, war 2009/10 in Paraguay

Bei TECHO habe ich hautnah erlebt, dass viele kleine Menschen große Dinge schaffen!

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SPENDE FÜR MEHR TORTEN!

Fast die Hälfte der paraguayischen Bevölkerung ist unter 24 Jahre jung.

  • Eine Ausbildung ist für sie der wichtigste Schritt zu einem gesicherten Einkommen. TECHO versucht das Bildungsniveau in Paraguay stets zu steigern: Zunächst werden Befragungen in informellen Siedlungen durchgeführt. In den folgenden Schulungsprogrammen von TECHO lernen junge Paraguay@s, Berufe auszuüben, die ihnen und ihren Gemeinden einen Mehrwert bereiten. Die wenig gehörten Stimmen aus diesen Gemeinschaften finden so Anklang in der Gesellschaft.

    Paraguay ist das viertärmste Land Lateinamerikas. In der Siedlung Cerro Corá in Luque haben junge Leute nach ihrer Ausbildung eine Bäckerei eröffnet. In einem Gemeindehaus, das für verschiedenste gesellschaftliche Aktivitäten genutzt werden kann, tragen sie nun mit gutem Beispiel zur freien Entfaltung der Menschen vor Ort bei. Die Zusammenarbeit zwischen den Bewohner*innen und den Freiwilligen von TECHO fördert die Unabhängigkeit und Selbstständigkeit vieler Menschen in Paraguay.

    Fragen. Zuhören. Zusammenarbeiten.
    Sei Teil der Zusammenarbeit!

SPENDE FÜR MEHR GEMEINSCHAFT!

75% der Landfläche Paraguays sind im Besitz von 2% der Bevölkerung.

  • Die Dominanz der Großgrundbesitzer reproduziert die Strukturen der Kolonialzeit. TECHO setzt sich für die gerechte Verteilung von Nutzungsrechten ein: Zunächst werden Befragungen in informellen Siedlungen durchgeführt. Durch die Gestaltung von Gemeinschaftsflächen wird die soziale Infrastruktur in den Gemeinden gefördert und durch die freie Entfaltung im öffentlichen Raum mehr Zusammenhalt ermöglicht. Die wenig gehörten Stimmen aus diesen Gemeinschaften finden so Anklang in der Gesellschaft.

    Paraguay gehört zu den zehn ungleichsten Ländern der Welt, weil sich der Großteil des Landes in Privatbesitz befindet.  In Coronel Oviedo gestalten die Bewohner*innen einer Siedlung zusammen mit den Freiwilligen von TECHO einen zentralen, öffentlichen Platz mit Sitzgelegenheiten und Pflanzen. Dieser wird für Versammlungen, Freizeit und als Zentrum des Viertels genutzt und trägt zur freien Entfaltung der Menschen vor Ort bei. Die Zusammenarbeit zwischen den Bewohner*innen und den Freiwilligen von TECHO fördert die Unabhängigkeit und Selbstständigkeit vieler Gemeinden in Paraguay.

    Fragen. Zuhören. Zusammenarbeiten.
    Sei Teil der Zusammenarbeit!

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